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Wie und warum werden Spiele indiziert?

Das deutsche Jugendschutzrecht gilt als eines der härtesten in Europa. Nicht nur, dass viele Spiele auf dem Index landen, die andere Behörden durchlassen, der Kauf für Erwachsene wird außerdem erschwert. Dies wird von deutschen Spielern häufig umgangen, indem die Spiele im Ausland oder per Download gekauft werden. Werden Musik, Filme oder Computerspiele indiziert, bedeutet dies eine Aufnahme in ein Verzeichnis verbotener Werke. Dies hat ein Vertriebs- und Werbeverbot zur Folge. Für Trägermedien (und so mit für die meisten Computerspiele) sind die Listenteile A und B relevant. Auf Liste A befinden sich die Medien, die aufgrund des Jugendschutzes indiziert wurde, bei B vermutet die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) außerdem strafrelevante Inhalte, wie beispielsweise Gewaltverherrlichung oder die Verwendung von verfassungswidrigen Symbolen. Die Listen sind bei der BPjM erhältlich.

Leap Motion Controller – Zukunftstechnologie mit Kinderkrankheiten

Was Computernutzer bis jetzt nur aus Filmen, Serien und in Ansätzen von der Kinect-Technologie der Xbox kennen, soll schon bald Alltag werden: Den Computer möglichst unabhängig von der Maus mit der Hand zu bedienen. Ein feuerzeuggroßes Kästchen registriert die Bewegungen von Hand und Fingern und setzt sie auf dem Bildschirm um. Der Controller ist seit diesem Monat im Handel für knapp 80 Dollar zu beziehen, ermöglicht bis jetzt jedoch leider eher Einblicke in das, was möglich sein kann. Das Problem ist dabei allerdings nicht die Hard-, sondern die Software, die derzeit noch nicht in der Lage zu sein scheint, die Möglichkeiten zu nutzen.

Nintendo verärgert Let's Play-Community

Bei Let’s Play handelt es sich um die kommentierte Vorführung eines Spiels. Was sich vielleicht nicht unbedingt spannend anhört, ist inzwischen aus der Spiele-Szene nicht mehr wegzudenken. Jahrelange Community-Pflege und Verdienstmöglichkeiten über Videoportale wie YouTube ermöglichen es manchen Größen der Szene inzwischen sogar, diesen Beruf Vollzeit auszuüben. Gamepublisher profitieren meist davon, dass ihre Spiele so berühmter werden. Deswegen ist es auch keine Seltenheit, dass die bekannteren Vertreter sogar mit Vorab-Versionen neuer Spiele versorgt werden.

 

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