Whatsapp-Alternativen

Seit der Übernahme von Whatsapp durch Facebook ziehen viele Nutzer einen Wechsel zu einem anderen Messenger in Erwägung. Sinnvoll wäre es dabei natürlich einen Anbieter zu wählen, der mehr Sicherheit verspricht und bei dem viele Freunde Nutzer sind. Ohnehin steht Whatsapp seit längerem für mangelnden Datenschutz in der Kritik. Der Messenger ist nicht durchgehend verschlüsselt und Freunde können auch unabsichtlich die eigene Nummer an Unbekannte weitergeben, beispielsweise wenn sie Gruppenkonversationen gründen. Whatsapp  behält sich außerdem vor, jederzeit die AGBs zu gründen oder Daten an die Strafverfolgung weiterzuleiten.

Warum der NSA-Skandal keinen interessiert

Angela Merkel wurde abgehört, der Bundestag sowieso, und was die NSA alles kann, weiß der interessierte Leser spätestens seit dem zum Jahresende veröffentlichen Zeit-Artikel. Was anmutet wie eine Dystopie, die sich Orwell nicht besser hätte ausdenken können, interessiert jedoch scheinbar die wenigsten. Die Vorstellung, die technischen Möglichkeiten würden gegen (minimal) Andersdenkende oder von totalitären Regimen eingesetzt, wirkt dabei jedoch weit weniger unwahrscheinlich als der kurz nach dem 2. Weltkrieg geschriebene Roman 1984.

Datenschutz und Netzpolitik haben europa- und deutschlandweit Zeit

Diesen Eindruck erhalten besorgte Bürger zumindest, wenn sie sich die aktuellen Entwicklungen ansehen. Es gibt nämlich keine. Für die Bundesregierung scheint das Thema keine all zu große Relevanz zu haben. Erst Mitte des Monats haben die Verantwortlichen den geplanten Ausschuss für Internet und digitale Agenda (AIDA) bis mindestens Februar 2014 aufgeschoben. Grund dafür sind Unklarheiten über Kompetenzen und Befugnisse. Die Grünen bescheinigen der Großen Koalition bereits jetzt, netzpolitisch baden gegangen zu sein.

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